Willkommen

Hallo liebe Segelflieger vom SFC-RIED. Hier soll etwas hilfreiches für uns entstehen. Eine zwanglose Sammlung von Flugberichten. Jeder der Lust hat, ist eingeladen seine Erfahrungen (postive und auch negative) beim Segelfliegen anderen hier im blog weiterzugeben. Sei es ein 1000er aus LOLK oder ein Absaufer in Bad Ischl. Wir können alle von unseren Erfahrungen lernen und so besser und sicherer fliegen.





Dienstag, 6. April 2010

Zwei Rookies verlassen das Nest

2.4. 2010

Der Blick aus dem Fenster sieht vielversprechend aus, ich rufe Erwin an, ob er heute fliegen geht. Dieser meinte gleich, dass kein Flieger mehr frei sein würde, ich aber eventuell mit ihm im Twin Astir als Co mitfliegen könnte. Gesagt getan, kurz nach 12 waren wir in der Luft. Schon während des Schlepps berieten wir uns, wo denn die Reise hingehen könnte. Das Wolkenbild sah in alle Richtungen gut aus. Nachdem wir uns für die erste Wolke entschieden hatten, klinkte Erwin aus und wir versuchten den Bart zu zentrieren, was uns nach anfänglichen Schwierigkeiten dann auch gelang. An der Basis angekommen, war unser Entschluss gefasst, wir flogen Richtung Schärding ab. Ziel: Passau sehen wie Erwin meinte. Ohne viel Höhe zu verlieren, hantelten wir uns an einer Wolkenstraße bis nach Suben. Zuerst versuchten wir im Süden von LOLS ein paar Meter zu machen, um anschließend aber gleich den Subener Hausbart zu nutzen und wieder in die Nähe der Basis zu kurbeln. Die nächste Richtung war klar, es sollte ja nach Passau gehen. Ständig die Höhenreserven auf die nächsten Flugplätze im Auge, flogen wir dann weiter. Nach einigen Minuten hatten wir dann unser Ziel tatsächlich erreicht und die Freude im Cockpit war groß. Wir entschlossen uns nun noch etwas den Sauwald zu erkunden, und uns dann wieder nach Suben zurückzubegeben. Dort erkurbelten wir uns noch genügend Höhe um uns auf den Heimweg zu begeben. Mittlerweile sind in Schärding auch schon einige Segelflugzeuge in der Luft und wir kreisten eine Weile mit deren Twin III. Der Heimflug verlief Problemlos, wir nahmen in Ort noch einen Bart mit und erreichten LOLK mit ca. 800m plus. Diese Höhe wollten wir nicht ungenutzt lassen und wir machten noch einen kleinen Abstecher über den Kobernaußerwald, bei dem wir noch mal auf 1600m steigen konnten. Nach einer "Wende" über dem Windrad ging es dann in den Endanflug auf Kirchheim. Überglücklich stiegen wir aus dem Twin aus und freuten uns darüber unser gestecktes Tagesziel erreicht zu haben.
Abschließend waren wir uns einig darüber, dass wohl noch keiner alleine den Entschluss gefasst hätte den Platzbereich zu verlassen. Im Team jedoch fiel die Entscheidung wesentlich leichter, und ich denke wir konnten die Aufgaben recht gut verteilen. Außerdem zeigte uns der Flug auch noch unsere Schwachpunkte auf, an denen es zu arbeiten gilt. Die Führung des Fadens wurde im Verlauf unseres Trips immer besser, genauso wie die Geschwindigkeit beim Kurbeln zu halten.
Ich freue mich schon auf die nächsten Flüge!

1 Kommentar: