Willkommen

Hallo liebe Segelflieger vom SFC-RIED. Hier soll etwas hilfreiches für uns entstehen. Eine zwanglose Sammlung von Flugberichten. Jeder der Lust hat, ist eingeladen seine Erfahrungen (postive und auch negative) beim Segelfliegen anderen hier im blog weiterzugeben. Sei es ein 1000er aus LOLK oder ein Absaufer in Bad Ischl. Wir können alle von unseren Erfahrungen lernen und so besser und sicherer fliegen.





Samstag, 10. April 2010

SFC Ried im Doppelpack

Gestern Freitag war für mich der letzte Flugtag und dadurch, dass ich schon mit allen verfügbaren Trainer geflogen bin entschied ich mich für Benni als Copiloten. Die Wettervorhersage ließ einen spannenden Tag vermuten, denn es wurde nur Blauthermik vorhergesagt.

Karl stellte für alle einen Task mit folgenden Wendepunkte: Lac de Sainte Croix – Briancon – Col de Cabre – St. Auban. Laut sis.at war die Task ca. 300 km lang.

Wir starteten also um 13:30 mit voller Motivation um zu zeigen dass wir auch ohne Trainer zurechtkommen. Um Schleppgebühren zu sparen, welche bei €5,60 die Minute liegen, klinkten wir eher früh aus und somit hatten wir kaum Höhe um zu probieren. Der erste Bart zog gleich nicht so wie wir wollten und somit brauchten Unterstützung vom Motor. Mit dem Motor zum nächsten Bart geflogen wo bereits einige Flieger kreisten mussten wir nach dem Einfahren feststellen, dass die Thermik noch eher kurzlebig war. Nach eher kläglichen Versuchen starten wir den Motor zum zweiten Mal um endlich eine gute Ausgangshöhe zu finden. Diesmal gelang uns der Einstieg wirklich und es konnte mit dem Task losgehen. Noch zu erwähnen ist, dass auch Christian mit der ASH25 den Motor noch einmal brauchte und zwei unserer Segler noch einmal zurück landen mussten.

Gleich zu Beginn des ersten Schenkels begegneten wir Lukas und Michi in deren DG1000 und beschlossen im Team zu fliegen. Der Weg zum ersten Wendepunkt verlief dann problemlos, da wir zwei erfahrene Piloten als Partner hatten und der Weg auch von ein paar Wolken gezeichnet war. Kurz nach dem Ersten Wendepunkt verlor ich die beiden jedoch aus dem Auge und flog vom Wind und den Wolken getäuscht leider ziemlich ins Lee und wir mussten uns erstmals ohne Trainer wieder ausgraben. Anfangs erreichten wir jedoch nicht wirklich entspannte Höhe sondern agierten eher in Gratniveau. Nachdem wir dann endlich einen Bart mit 3m/s fanden und welcher uns auf 3400m beförderte war de Weg zum zweiten Wendepunkt geebnet und wir hatten auch Zeit den gewaltigen Blick auf die Gleschter der Ecrins zu genießen. (Fotos folgen)

Da sich die andere DG 1000 mit einer Welle spielte und die anderen Flieger auch kämpften erreichten wir als erste den zweiten Wendepunkt. Den Weg zum dritten Wendepunkt wollten wir eigentlich direkt über die Ecrins nehmen, jedoch reichte die maximale Steighöhe nicht aus und deshalb hieß es doch wieder zurück und außen herum. In diesem Abschnitt waren leider keine Wolken mehr vorhanden und die Linie vom Benni zu direkt bzw. zu nahe am Grat, versenkten wir uns das zweite Mal. Doch auch diesmal fanden wir, mit Hilfe eines Tipps der anderen DG1000, welche uns wieder überholt hatte, einen guten Bart und wir flogen mit -100m auf die Taskankunftshöhe in St. Auban zum dritten Wendepunkt ab. Auf dem Weg dorthin nahmen wir noch ein paar 100m mit und wir wussten wir würden nach Hause kommen. Nach der Umrundung des dritten Wendepunktes und einem Plus von 200m auf St. Auban und der Tatsache dass die Optik nach Hause sehr vielversprechen war, freuten wir uns riesig über die erfolgreiche Umrundung des Tasks! Wir nahmen noch einmal 400m in einem Bart mit und mit MC 4.0 flogen wir dann nach Hause. Aufgrund der ausreichenden Höhe kam auch Acro-Benni noch auf seine Kosten und wir erreichten überglücklich nach 5:25h Flugzeit St. Auban.

Heute ist leider der letzte Tag in Frankreich und für mich noch dazu ein Ruhetag. Heute Abend geht es dann wieder zurück nach LOLK um gegen morgen Mittag die DG1000T wieder in ihre Heimat zu bringen.

Somit endet meine Berichterstattung aus Frankreich. Es waren zwei sehr lehrreiche, spannende und lustige Wochen und ich denke wir werden nächstes Jahr wieder dabei sein! (Fritz, bekommen wir die DG1000 wieder?) Ich kann jedem Junior in unserem Verein nur empfehlen auch einmal nach Frankreich mitzufahren, es war eine unvergessliche Zeit!

3 Kommentare:

  1. Hab eure spannenden Berichte mitgelesen, echt cool! Auch die Bilder sind super.
    Kommt gut nach Hause,
    Heli

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  2. Danke dass ihr uns immer auf dem laufenden gehalten habt. War echt interessant zu hören wie es euch ergangen ist.
    Gute Fahrt nach Hause !

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  3. Hallo Ihr zwei. Vielen Dank für die Berichte. Das habt ihr wirklich absolut toll gemacht! Schade, dass ich schon so ein alter Sack bin, denn wenn man das hier so liest, denkt man sich schon. "Will ich auch!" :)

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