Ich deklarierte mir die Aufgabe Windrad Steiglberg -> Passau als Silber-C Variante, was ich aber relativ schnell verwarf, da es amKobernaußerwald noch nicht so gut aussah. Die Schlepps gingen recht schnell von statten, Woif beförderte alle in den selben Bart über Geinberg. Somit war ich als letzter um 11:30 lokal in der Luft und das Vertrauen in das Wetter stieg gleich beim ersten Kurbeln auf ca. 1400m NN. Über Altheim dann schon ein bischen höher erfolgte der Abflug Richtung Bayern. Dort gestaltete sich das Ganze etwas schwieriger und ich musste erstmals etwas umhersuchen. Schliesslich erreichte ich dann doch die Basis und ich hantelte mich Richtung Norden weiter, vielleicht geht sich Passau aus, dann hätte ich zumindest ein Ziel der Aufgabe erreicht. Leider war es aber nördlich von Suben ziemlich abgeschirmt, und ich wagte mich nicht mehr weiter zu fliegen. Generell sah es in alle Richtungen nicht allzu gut gut aus und ich suchte die Nähe des Flugplatzes in Suben. Dort hatte ich dann auch wieder etwas Probleme Anschluss zu finden, bis mir der Schärdinger Twin einen Bart markierte. Von da an ging es wieder bergauf und die Reise führte mich heimwärts, allerdings wollte ich an Landen noch nicht denken. Der Hausruck und Kobernaußerwald versprachen mittlerweile brauchbareThermik, also über Ried, Eberschwang zum Windrad Schernham und dann Richtung Westen. Da gings ohne Kurbeln fast bis zum Windrad Steiglberg wo ich mich nur durch die Stärke eines 2,5m Bartes zum Einkreisen hinreißen ließ. Ohne Alpeneinweisung traute ich mich jetzt nicht mehr weiter in den Südenzu fliegen und beschloss den Heimflug anzutreten. Überall standen noch schöne Bummerl und landen wollte ich nicht. Kurz überlegte ich ob es sich lohnen würde Passau nochmal anzufliegen, hatte dann aber nicht mehr den Biss dazu. Somit spielte ich mich gut eine Stunde mit den Bärten in der Flugplatzumgebung und übte Steilkreise und Umkehrkurven (das wirkte sich halt schlecht aus für meinen Schnitt *g* ).
Alles in allem war es für mich ein toller Flug und ich konnte viele Eindrücke sammeln, welche mir hoffentlich bei schwierigeren Verhältnisssen etwas helfen können. Was mir mit Fortdauer des Fluges am meisten auffiel war, daß mein Griff um den Knüppel immer lockerer wurde, und generell alle Steuerbewegungen etwas dosierter ausfielen. Von da an bildete ich mir ein viel mehr an Luftbewegungen um das Flugzeug mitzubekommen.
Ja, Höhen von 1700m bis 1900m NN können ungemein beruhigend wirken ;-) !
Hier der Flug:
Hallo Heli! Sehr gut gemacht. Glückwunsch zum ersten Solo Streckenflug.
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