07 Juni 2010 Eric Heinzelmann
Nachdem ich im Frühjahr wenig zum Segelfliegen gekommen war und eher die ein oder andere Runde auf dem "Falken" gedreht hatte, wurde es Zeit, die Ka8 für einen Thermikflug zu nutzen.
Nach drei Überprüfungsstarts am Vortag mit Victor und Fritz ging es am frühen Sonntag Nachmittag bei gutem, jedoch mehr oder weniger wolkenlosem Wetter, an die Vorbereitung der Ka8.
Für einen längeren Flug zog mich Fritz im F-Schlepp bis auf 1400 m über Platz. Nach dem Ausklinken drehte ich zwei Runden nördlich des Platzes, bevor ich weiter Richtung Südosten auf Thermiksuche ging. Diese erwies sich zunächst als ergebnislos, da in der näheren Umgebung praktisch keine Wolke stand. Auch die Erkundung der umliegenden Waldstücke und Kiesgrube konnten dem Vario keinen Ton entlocken. In Richtung Kobernaußerwald erblickte ich die im Umkreis größte Wolke in – wie ich glaubte – relativ geringer Entfernung und steuerte auf diese zu, in der Hoffnung, im darunter liegenden, durch die Mittagssonne aufgeheizten Waldgebiet Aufwinde zu finden.
Beim Abflug hatte ich noch gut 1300 m über Platz. Auf dem Flug dorthin erwies sich die Entfernung zur Wolke größer als erwartet. Ich beschloß, nach kurzem Unterfliegen ohne nennenswertes Ansprechen des Vario sofort zurückzufliegen. Kurz vor Erreichen der Wolke machte sich dieses dann neben unruhiger Luftbewegung auch bemerkbar, was meine Hoffnung bestärkte, im Bereich der Wolke größere Aufwinde zu finden. Vor Ort auf Höhe Frankenburg erwies sich die Ausbeute dann aber dürftiger als erhofft, so dass ich zügig umdrehte und zum Rückflug ansetzte. Der Rückflug über das Waldgebiet brachte neben einigen Sekunden "Nullschieber" keinen Höhengewinn mehr. Ungefähr 5 km vor Waldzell wurde mir unter dem Eindruck der mäßigen Thermiksituation sowie des ansteigenden Geländes klar, dass sich der Flug bis LOLK wohl nicht mehr ausgehen würde. Beim Verlassen des Kobernaußerwaldes hatte ich noch ca. 500 m auf der Suche nach einem geeigneten Stück Grün. Beim Flug entlang der Salzburger Landstraße bot sich neben einem langgezogenen Getreidefeld rechts der Straße auf Höhe Schönberg/Brackenberg eine ca. 1500 m lang gezogene Wiese ebenen Eindrucks und kurzen Bewuchses. Den Bereich zwischen dem links ansteigenden Gelände und einem Bauernhof rechts der Straße vor mir wählte ich als „Anflugschneise“. Nach Passieren bei ca. 300 m Höhe drehte ich zum recht kurz geratenen Queranflug ein und setzte sofort zum Endanflug an. Hier zeigte sich, dass die Wiese leicht nach links geneigt war. Von oben hatte das noch etwas anders ausgesehen. Die von oben beobachtete Hindernisfreiheit bestätigte sich glücklicherweise. Kurz nach dem Aufsetzen ging der Flug aufgrund einer auftauchenden Senke noch einmal für einige Meter Weiter, was aber kein Problem darstellte. Nach durch die Hangneigung bedingtem Ablegen der rechten Fläche und hangaufwärts gerichtetem Eindrehen kam ich vor dem Getreidefeld zum Stehen. Ein Aussencheck zeigte keine Schäden.
Nachdem ich im Frühjahr wenig zum Segelfliegen gekommen war und eher die ein oder andere Runde auf dem "Falken" gedreht hatte, wurde es Zeit, die Ka8 für einen Thermikflug zu nutzen.
Nach drei Überprüfungsstarts am Vortag mit Victor und Fritz ging es am frühen Sonntag Nachmittag bei gutem, jedoch mehr oder weniger wolkenlosem Wetter, an die Vorbereitung der Ka8.
Für einen längeren Flug zog mich Fritz im F-Schlepp bis auf 1400 m über Platz. Nach dem Ausklinken drehte ich zwei Runden nördlich des Platzes, bevor ich weiter Richtung Südosten auf Thermiksuche ging. Diese erwies sich zunächst als ergebnislos, da in der näheren Umgebung praktisch keine Wolke stand. Auch die Erkundung der umliegenden Waldstücke und Kiesgrube konnten dem Vario keinen Ton entlocken. In Richtung Kobernaußerwald erblickte ich die im Umkreis größte Wolke in – wie ich glaubte – relativ geringer Entfernung und steuerte auf diese zu, in der Hoffnung, im darunter liegenden, durch die Mittagssonne aufgeheizten Waldgebiet Aufwinde zu finden.
Beim Abflug hatte ich noch gut 1300 m über Platz. Auf dem Flug dorthin erwies sich die Entfernung zur Wolke größer als erwartet. Ich beschloß, nach kurzem Unterfliegen ohne nennenswertes Ansprechen des Vario sofort zurückzufliegen. Kurz vor Erreichen der Wolke machte sich dieses dann neben unruhiger Luftbewegung auch bemerkbar, was meine Hoffnung bestärkte, im Bereich der Wolke größere Aufwinde zu finden. Vor Ort auf Höhe Frankenburg erwies sich die Ausbeute dann aber dürftiger als erhofft, so dass ich zügig umdrehte und zum Rückflug ansetzte. Der Rückflug über das Waldgebiet brachte neben einigen Sekunden "Nullschieber" keinen Höhengewinn mehr. Ungefähr 5 km vor Waldzell wurde mir unter dem Eindruck der mäßigen Thermiksituation sowie des ansteigenden Geländes klar, dass sich der Flug bis LOLK wohl nicht mehr ausgehen würde. Beim Verlassen des Kobernaußerwaldes hatte ich noch ca. 500 m auf der Suche nach einem geeigneten Stück Grün. Beim Flug entlang der Salzburger Landstraße bot sich neben einem langgezogenen Getreidefeld rechts der Straße auf Höhe Schönberg/Brackenberg eine ca. 1500 m lang gezogene Wiese ebenen Eindrucks und kurzen Bewuchses. Den Bereich zwischen dem links ansteigenden Gelände und einem Bauernhof rechts der Straße vor mir wählte ich als „Anflugschneise“. Nach Passieren bei ca. 300 m Höhe drehte ich zum recht kurz geratenen Queranflug ein und setzte sofort zum Endanflug an. Hier zeigte sich, dass die Wiese leicht nach links geneigt war. Von oben hatte das noch etwas anders ausgesehen. Die von oben beobachtete Hindernisfreiheit bestätigte sich glücklicherweise. Kurz nach dem Aufsetzen ging der Flug aufgrund einer auftauchenden Senke noch einmal für einige Meter Weiter, was aber kein Problem darstellte. Nach durch die Hangneigung bedingtem Ablegen der rechten Fläche und hangaufwärts gerichtetem Eindrehen kam ich vor dem Getreidefeld zum Stehen. Ein Aussencheck zeigte keine Schäden.
Danke nochmal an alle, die beim Rückholen geholfen haben.
Eric Heinzelmann
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